Sophie Rennert | Mezzosopran

Press

Liederabend
(Elbphilharmonie Hamburg, August 2018)

«Bei Sophie Rennert entsteht die Wahrheit des Ausdrucks aus einer Natürlichkeit, die keine Überartikulation braucht, sondern besondere Ernsthaftigkeit, schöne Schlichtheit und subtile Schattierung kennt. Das klangsatte, sicher auf dem Atem gehaltene Strömen des Legato und die Akzentuierung einzelner Worte verbindet die junge Künstlerin vorbildlich unaufdringlich.»

- Die Welt


Liederabend
(Bayreuther Festspiele, Villa Wahnfried, August 2018)

«an diesem Abend der puren Freude an der großen Liedkunst, wäre er [Wagner] davon überzeugt worden, dass das Lied die wichtigste aller Gattungen sei. Das macht: die intuitiv-kontrollierte Kraft der Mezzosopranistin, die vom ersten Takt an eine Atmosphäre schafft, die die Dignität aller Interpretationen dieses Abends auszeichnen wird." ... "Genauigkeit in allen Details, mimisch-gestische Deutung, stimmliche Souveränität zwischen der Tiefe und den Soprantönen, große Variabilität im Ausdruck, die nie ins Exzentrische changiert, bruchlose lyrische Bögen, gepaart mit größter Wortverständlichkeit, totales Spannunghalten (nicht allein in Hindemiths Trakl-Lied "Trompeten"), dazu ein perfekter Ausgleich zwischen den Gesetzen des Liedes und der szenischen Darbietung, in summa packende Interpretationen, die alle Valeurs zwischen lyrischer Melancholie und dramatischer Erregung aufweisen. »

- Nordbayerischer Kurier


"GREAT TALENT: BEGEGNUNGEN mit Elisabeth Leonskaja u.a." | Fauré: La bonne chanson & Schubert-Lieder
(Musikverein Graz, Konzerthaus Wien, OÖ Stiftskonzerte Kremsmünster, Juni 2018)

«Elegant changierend zwischen Ausdruck, Phrasierung und Wortdeutlichkeit, begeisterte die aus Graz stammende Mezzosopranistin Sophie Rennert»

- Kleine Zeitung

«die junge Sängerin beeindruckt durch ihre Bühnenpräsenz und flirtet hinreißend mit dem Publikum»

- klassik-begeistert.de

«Die Solistin des Abends, Mezzosopranistin Sophie Rennert, begeisterte mit Gabriel Fauré's Liederzyklus 'La bonne chanson' ... Mit Leonskaya als Liedpianistin gestaltete Rennert ebenso faszinierend 'Auf dem See' (D543), 'Meeres Stille' (D216), 'Auf dem Wasser zu singen' (D774) und 'Die Forelle' (D550)»

- OÖ Nachrichten


MOZART: LA FINTA SEMPLICE
(Classical Opera, London, June 2018)

«Giacinta (lustrous Austrian mezzo Sophie Rennert, perhaps the most vivid actor of the company) ... clearly the terza donna or third lady in Mozart's pecking-order, gets a belated, brief but precociously intense Sturm und Drang number as she quails at the thought of one brother's wrath, and a G major plea for forgiveness in a finale of many tempi, ... Rennert delivered both impeccably; we wait to see her here in something more substantial»

- The Arts Desk

«Sophie Rennert's intriguingly hued mezzo-soprano as Giacinta»

- musicOMH.com

«Sophie Rennert used her warm, expertly modulated mezzo-soprano voice to suggest both Giacinta's anxious timidity and engaging depths of character»

- Opera Today

«Sophie Rennert displays as much pert but controlled authority as their sister Giacinta»

- classicalsource.com


MAHLER: RÜCKERT-LIEDER
(Marc Piollet/Wiener Jeunesse Orchester, April 2018)

«Sophie Rennert hat Mahlers übersinnliche Lieder traumwandlerisch sicher und mit zutiefst berührenden Momenten interpretiert.»

- OÖ Nachrichten

«Sophie Rennert präsentierte sich als würdige Mahler-Interpretin. Seidenweich, voll von Leidenschaft und bitter-süßem Schmerz, weiß sie zwischen ungestümer Todessuche und friedvollem Hinübergleiten zu differenzieren.»

- Tiroler Tageszeitung


ROSSINI: LA CENERENTOLA
(Nationaltheater Mannheim, November 2017)

«Den Damenflor führt die wunderbare Sophie Rennert als Cenerentola an, ein Koloraturalt wie von Rossini erträumt, die schon in Lumpen, den Fußboden schrubbend, mit ihrer träumerischen Canzone "Una volta c'era un Re" alle Herzen gewinnt. Umwerfend ihr finaler Auftritt als strahlende Schönheit in güldener Robe - nur für den Hoffriseur hat's leider nicht mehr gereicht. Dafür entschädigte sie mit der glanzvollen Schlussarie "Nacqui all'affano - Non piu mesta".»

- Waltraud Brunst, Mannheimer Morgen

«Sophie Rennert schließlich ist eine fabelhafte Cenerentola. Die vielen Facetten ihrer Rolle weiß sie mit nuanciertem Mezzosopran hervorragend auszuleuchten.»

- Matthias Roth, Rhein-Neckar-Zeitung

«Das Highlight ist aber in der A Premiere die Österreicherin Sophie Rennert als Angelina... Wunderbar quellende Koloraturgesänge im Mezzoformat macht sie spätestens in ihrem Rondo im 2. Akt zur eindeutigen Protagonistin»

- Friedeon Rosén, Der Neue Merker

«Behände an Leib und Stimme die Solisten. Sophie Rennert könnte in dieser Ausstattung auch eine kleine Hexe spielen, aber sie singt mit frappierender Akkuratesse, auch wenn Dirigent Attilio Cremonesi den Sängern bisweilen ein atemberaubendes Tempo abverlangt.»

- Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau


VIVALDI: TAMERLANO, ENSEMBLE LES ACCENTS
(KlangVokal Musikfestival Dortmund, Juni 2017)

«Rennert begeistert im Anschluss einmal mehr mit atemberaubenden Koloraturen»

«Bei der folgenden Arie ist die Begeisterung des Publikums so groß, dass es sogar in die Schlusstöne des Orchesters hineinklatscht. Andronico lässt in 'Quel ciglio vezzosetto' seiner Verzweiflung darüber freien Lauf, dass Tamerlano ebenfalls in Asteria verliebt ist, was ihn in einen Gewissenskonflikt zwischen Liebe und Bündnistreue stürzt. Sophie Rennert ... begeistert mit warmem Mezzo.»

- Thomas Molke, online musik magazin


HÄNDEL: LOTARIO
(GÖTTINGER HÄNDELFESTSPIELE, Mai 2017)

«Sophie Rennert, whose performance of Dido's Lament at a Europe Day Concert four years ago was simply the best I've heard live, is a mezzo of many colours, subtlety, dramatic intelligence and a crucially brilliant top.»

- David Nice, The Arts Desk

«Sophie Rennert als Hosenrollen-Lotario wunderbar warm geschmeidige Glut ihres edlen Mezzosoprans - der deutsche König wird zum großen Liebenden.»

- Die Welt

«These two combine to make the most stunning moment of the production - Lotario lying cruciform and singing Non disperi, peregrino, and Idelberto lipsynching the da capo part.»

- Catriona Graham, The Opera Critic

«Dazu ist es dem Briten [Laurence Cummings] einmal mehr gelungen, die denkbar beste Besetzung zu rekrutieren. Man weiß gar nicht, mit wem man beginnen soll, ertönte doch eine Arie immer noch schöner, noch anrührender als die nächste. So pflegt Sophie Rennert, mit ihrem sonoren runden Mezzo im Timbre ihrer französischen Namensschwester Sophie Koch sehr ähnlich, in der Titelpartie feinen Legatogesang und harmoniert damit ideal mit der Sopranistin Marie Lys»

- Orpheus - Das MusikTheatermagazin

«Le plateau des chanteurs est, comme on pouvait s'y attendre, à la hauteur de la réputation du Festival. La mezzo autrichienne Sophie Rennert incarne magistralement le rôle-titre, assumant sans complexe ce personnage masculin auquel elle apporte son timbre mat et sa présence impérieuse. La diction est précise, les ornaments sortent sans peine dès son premier air (Rammentati, énergiquement soutenu par les vents); son second air (Già mi sembra) suscitera à juste titre l'enthousiasme du public. Au début du second acte la voix se pare de velours pour évoquer sa bien-aimée (Tiranna, mia bella). On retiendra encore son panache dans l'air final du second acte (Non disperi, peregrino), et le beau duo avec Adelaide au final du troisième.»
[«Die Sängerbesetzung entsprach erwartungsgemäß dem hervorragenden Ruf des Festivals. Die österreichische Mezzosopranistin Sophie Rennert verkörpert die Titelrolle meisterhaft, schlüpft vorbehaltlos in die Rolle dieses Mannes, dem sie ihr dunkles Timbre und ihre raumgreifende Präsenz leiht. Schon in ihrer ersten Arie (Rammentati, mit kraftvoller Unterstützung der Bläser) ist ihre Artikulation glasklar, ihre Koloraturen mühelos. Ihre zweite Arie (Già mi sembra) wird vom Publikum zu Recht mit Begeisterung aufgenommen. Zu Beginn des zweiten Aktes besingt sie mit samtigem Klang ihre Geliebte (Tiranna, mia bella). Auch mit der Schlussarie des zweiten Aktes (Non disperi, peregrino) und dem schönen Duett mit Adelaide am Ende des dritten überzeugt sie restlos!»]

- baroquiades.com

«This production's Lotario was the fine Austrian mezzo-soprano Sophie Rennert, a prizewinner recently in vocal competitions in both Salzburg and Innsbruck. Her warm tone blended wonderfully in the final duet with Adelaide, surely one of Handel's most beautiful duets ever. The role is rather typical of a dynastic hero of the day, with six arias in Major keys, sometimes of war, mostly of love, all of which Ms. Rennert executed with clear projection and adequate range ... thus revealing the kind of subtle artistry that makes her such a fine performer in the Baroque idiom. Most impressive was her haunting simile area closing Act II, 'Non disperi Peregrino' ('The traveller betrays no fears'), sung while the now-imprisoned Idelberto has his turn tied to ropes at the omnipresent scaffolding. In an inventive use of the da capo, Idelberto mimed Ms. Rennert's words as she sang them prostrate on the ground before him - a stunning and apt directorial touch, and a mesmerizing display of vocal, and non-vocal, artistry.»

- Opera Con Brio

«Die junge Mezzosopranistin Sophie Rennert nutzt ihr Privileg als Titelheld und Retter der Bedrängten ebenso für ein faszinierendes Rollenporträt»

- Joachim Lange, Oper! Das Magazin

«Musikalisch ist der Abend ein absoluter Hochgenuss, und es lässt sich schwer nachvollziehen, wieso diese Oper bei der Uraufführung das Publikum nicht mitgerissen haben soll. Händel findet für jeden der sechs Charaktere eine ganz eigene Musiksprache, die von den Solisten großartig umgesetzt wird. (...) Sophie Rennert ist in der Titelpartie absolut ebenbürtig und hält mit warmem Mezzosopran dagegen. Dabei variiert sie großartig zwischen liebevollen weichen Tönen im Zusammenspiel mit Lys, wenn sie Lotarios Gefühle für Adelaide zum Ausdruck bringt, und dramatischen Ausbrüchen, wenn sich Lotario seinen Gegnern Berengario, Matilde und Idelberto stellt. Das bewegende Schlussduett zwischen Lys und Rennert am Ende der Oper geht unter die Haut.»

- Thomas Molke, Online Musik MagazinJoachim Lange, Oper! Das Magazin


MOZART: IDOMENEO
(Salzburger Landestheater, Premiere 4. Dezember 2016)

«Was vom Abend nachhallt, das sind Lavinia Bini (Ilia), Meredith Hoffmann-Thomson (Elettra), besonders Sophie Rennert (Idamante)»

- Markus Thiel, Opernwelt

«Auch das Liebespaar hat großes Format: überragend in ihrer präzisen Energie und vokalen Ausstrahlung Sophie Rennert als Idamante»

- Karl Harb, Salzburger Nachrichten

«Probably the most amazing vocal performance of the evening was accomplished by Sophie Rennert as Idamante. I do not even know what to write because I simply cannot imagine this role to be sung any better. Her creamy balanced mezzo has a very warm lower register and a creamy bright upper register. Her voice is flexible, her diction was fine and her acting very committed. I can only say: BRAVA!»

- Operatic Musicologist

«Famos im Ausdruck und in der Geschmeidigkeit Sophie Rennert als Idamante»

- Hans Langwallner, Kronenzeitung


EUROPE DAY CONCERT
(ST JOHN'S SMITH SQUARE, LONDON 2014)

«...Austrian Sophie Rennert, who stole the show with her interpretation, in flawless English, of Dido's Lament at the Europe Day Concert [...] Now that it's out on CD, we were able to confirm that there actually isn't a more poised and stylish version anywhere, though since the piece tests the personality of the singer, there are quite a few as good in their own ways. But of course we're talking Baker, Norman, von Otter, so for a young singer to be in that league is really something.»

«Here there were two stars in the making. Another Austrian, mezzo Sophie Rennert, is already the finished article, flawless and very moving in Dido's Lament»

- David Nice